Einführung
Die Rot-, Blau- und Gelblichttherapie ist eine gängige Methode der Niedrigintensitäts-Phototherapie in der klinischen Praxis. Sie kann direkt zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt werden, und rotes und blaues Licht gehören auch zu den wichtigsten Lichtquellen der photodynamischen Therapie.
Zur Verbesserung der Wirksamkeit und Sicherheit der Rot-, Blau- und Gelblichttherapie sind spezifische Empfehlungen für deren standardisierte Anwendung in der Dermatologie als Referenz für Kliniker erforderlich.
Heute wollen wir uns mit den wichtigsten Punkten des „Expertenkonsens zur klinischen Anwendung der Rot-, Blau- und Gelblichttherapie bei Hautkrankheiten (Ausgabe 2025)“ befassen.
Überblick über rotes, blaues und gelbes Licht
Die Wellenlängen von rotem, blauem und gelbem Licht sind wie folgt: sichtbares Licht zwischen 625-700 nm (rotes Licht), 400-500 nm (blaues Licht) und 570-595 nm (gelbes Licht).
In der klinischen Behandlung von Hautkrankheiten werden üblicherweise folgende Wellenlängen verwendet: 630-670 nm für rotes Licht, 415-417 nm für blaues Licht und 590-595 nm für gelbes Licht.
Hinweis: Aktuell verwenden die meisten in dermatologischen Kliniken eingesetzten PDT-Phototherapiegeräte LEDs als Lichtquelle.

Indikationen und Kontraindikationen
1. Indikationen für die Phototherapie
- Klinische Anwendungen der LED-Rotlichttherapie: Akne, androgenetische Alopezie, Hautwunden, Herpes zoster, Lichtalterung, Strahlendermatitis usw.
- Anwendungsbereiche von blauen LED-Lichtern: Aknebehandlung, akute Dermatitis und Ekzeme, Herpes zoster, Reduzierung der Talgproduktion, Hautverjüngung und Faltenreduzierung (oft in Kombination mit Rotlicht), neonatale Hyperbilirubinämie.
- Klinische Anwendungen von gelben LED-Lampen: Kann zur Behandlung von Rosacea, seborrhoischer Dermatitis, Melasma usw. eingesetzt werden, besonders geeignet für empfindliche Haut oder für Personen, die pigmentierte Läsionen aufhellen möchten.
2. Gegenanzeigen für die Phototherapie
Situationen, in denen es absolut kontraindiziert ist: Personen mit einer Allergie gegen rotes, blaues oder gelbes Licht; Personen mit Porphyrie.
Situationen, die Vorsicht erfordern: Patienten mit Photosensibilitätsstörungen (wie z. B. Lupus); Personen mit überempfindlicher Haut.
Augenkontakt ist strengstens verboten, um Schäden zu vermeiden. Zum Schutz der Augen vor Katarakten und Netzhautschäden können Sonnenbrillen, Feuchttücher oder Taschentücher verwendet werden.
Wunden sollten vor der Bestrahlung gereinigt werden. Bei frischen Narben ist Vorsicht geboten, und die Dosis sollte aufgrund der schlechten lokalen Durchblutung nicht zu hoch sein, da dies zu Verbrennungen führen kann.
Bei Patienten mit Blutungsneigung, Photosensibilität, bösartigen Tumoren, akuter eitriger Entzündung, schweren Herz- und Nierenerkrankungen (Herzinsuffizienz, Myokarditis, Urämie usw.), aktiver Lungentuberkulose, hohem Fieber sowie im Bauch- und Gonadenbereich schwangerer Frauen ist Vorsicht geboten.
3. Besondere Bevölkerungsgruppen
Schwangere und stillende Frauen: Es wurden keine eindeutigen Nebenwirkungen festgestellt. Rotes und gelbes Licht gelten als relativ sicher, jedoch muss vor der Behandlung ein Arzt Nutzen und Risiken abwägen. Das Licht darf niemals direkt auf den Bauch einer Schwangeren gerichtet werden.
Kinder unter 14 Jahren: Die Behandlung erfordert die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten, abhängig von dessen Kooperationsbereitschaft (z. B. Tragen einer Schutzbrille, Beibehalten der korrekten Position bis zum Ende der Behandlung).
Rot-, Blau- und Gelblichttherapie
1. Behandlung häufiger Hautkrankheiten
| Akne vulgaris:
Rotlicht- oder Blaulichttherapie kann allein angewendet werden. oder eine Kombination aus beidem kann nacheinander verwendet werden zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Akne vulgaris. |
Rotes Licht: LED-Lichtquelle mit einer Wellenlänge von (630±10)nm,
Leistungsdichte von 40~80mW/cm²2, und einer Energiedichte von 40~100J/cm²2. |
| Blaues Licht, eine LED-Lichtquelle mit einer Wellenlänge von (417±10) nm,
eine Leistungsdichte von 20~40 mW/cm², und eine Energiedichte von 20~50 J/cm². |
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| Es wird empfohlen, 2-3 Mal pro Woche zu behandeln.
entweder nur mit blauem oder nur mit rotem Licht, oder mit sequenzieller Therapie mit rotem und blauem Licht einmal pro Woche. mit einem Abstand von 3 Tagen dazwischen. Eine einzelne Behandlungsserie besteht aus 8-12 Sitzungen. und die Behandlung kann je nach Fall wiederholt werden Verlauf der Hautläsionen des Patienten. |
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| Hautwunden:
Allein die Bestrahlung mit rotem Licht kann die Heilung von venösen Ulzera der unteren Extremitäten, diabetische Fußgeschwüre, Druckgeschwüre, und Einschnitte nach verschiedenen Operationen. |
Rotes Licht mit Wellenlängen von 630–685 nm hat eine
Leistungsdichte von 40–100 mW/cm² und eine Energiedichte von 40–100 J/cm². |
| Es wird empfohlen, einmal täglich oder jeden zweiten Tag zu bestrahlen.
und die Gesamtzahl der Behandlungen sollte bestimmt auf Grundlage des Wundheilungsprozesses. |
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| Herpes zoster und Postzosterneuralgie | Empfohlenes Rotlicht bei (630±10)nm,
Leistungsdichte 60~100mW/cm², Energiedichte 100~200J/cm², Bestrahlung einmal täglich. |
| Photoaging | Rotes Licht, LED-Lichtquelle mit einer Wellenlänge von (630±10)nm,
Leistungsdichte 40~80mW/cm², Energiedichte 40~100J/cm², 2-3 Mal pro Woche bestrahlt. |
| Gelbes Licht, (590±10)nm LED-Lichtquelle
Leistungsdichte 20~40mW/cm, Energiedichte 20~40J/cm2, 2-3 Mal pro Woche bestrahlt. |
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| Melasma | Wir empfehlen die Verwendung von gelbem LED-Licht (590±10)nm.
mit einer Leistungsdichte von 20~40mW/cm² und eine Energiedichte von 20~48J/cm², und bestrahlen Sie es 1-2 Mal pro Woche. |
Hinweise:
Bei der Entwicklung eines Therapieplans mit rotem, blauem und gelbem Licht sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden: ① Art der Lichtquelle; ② Gemessene Leistungsdichte (Lichtintensität) auf der Hautoberfläche; ③ Bestrahlungszeit; ④ Energiedichte; ⑤ Bestrahlungsabstand (Abstand zwischen Lichtquelle und Läsion; LED-Lichtquellen haben einen optimalen Bestrahlungsabstand); ⑥ Behandlungshäufigkeit; ⑦ Anzahl der Behandlungen.
Energiedichte, Leistungsdichte und Bestrahlungszeit sind wichtige Parameter für jede Lichttherapiesitzung. Die Umrechnungsformel zwischen den drei Größen lautet: Energiedichte (J/cm²) = Leistungsdichte (W/cm²) × Bestrahlungszeit (s).
Aufgrund der Streueigenschaften des Lichts nimmt die tatsächliche Leistungsdichte mit zunehmendem Abstand des Bestrahlungsgeräts von der Hautoberfläche ab. Daher ist die Einhaltung eines geeigneten Bestrahlungsabstands entscheidend für die therapeutische Wirksamkeit. Die Behandlung muss unbedingt gemäß den in der Bedienungsanleitung des Geräts empfohlenen Bestrahlungsabständen durchgeführt werden.
2. Photodynamische Lichtquelle
Aufgrund der besseren Eindringtiefe von rotem Licht verwenden Dermatologen dieses häufig als Bestrahlungsquelle für die ALA-PDT. Gängige Lichtquellen sind Halbleiterlaser, Helium-Neon-Laser und LED-Lichtquellen. Die Wahl der Lichtquelle richtet sich nach den Behandlungsanforderungen der jeweiligen Erkrankung. Die empfohlene Energiedichte der Rotlichtbestrahlung beträgt 60 ~ 200 J/cm² und die Leistungsdichte 40 ~ 150 mW/cm²..
Weitere Behandlungsdetails
1. Behandlungsverfahren
Einverständniserklärung: Erklären Sie dem Patienten den Zweck der Rot-, Blau- und Gelblichttherapie sowie mögliche Nebenwirkungen und holen Sie eine informierte Einwilligung ein.
Vorbehandlungsvorbereitung: Reinigen Sie den Behandlungsbereich und decken Sie die nicht zu behandelnden Bereiche entsprechend ab.
Behandlungsposition: Der Patient nimmt eine geeignete und bequeme Behandlungsposition ein, sodass der Behandlungsbereich vollständig freiliegt, und behält diese Position bis zum Ende der Behandlung bei.
Behandlungsschutz: Der Patient trägt eine geeignete Lichtschutzbrille korrekt, und der Bediener trägt eine professionelle Schutzbrille, die für die jeweilige Wellenlänge ausgelegt ist.
Behandlungsablauf: Stellen Sie die geeigneten Behandlungsparameter ein und passen Sie den Abstand zwischen Lichtquelle und Behandlungsbereich an. Schalten Sie die Lichtquelle ein und fragen Sie den Patienten, ob er starke Lichtempfindlichkeit, ein Brennen im Behandlungsbereich oder andere Beschwerden verspürt. Fragen Sie nach der Behandlung erneut nach, ob der Patient Beschwerden hat, und beobachten Sie den Behandlungsbereich auf Nebenwirkungen wie Rötungen. Informieren Sie den Patienten über den nächsten Behandlungstermin.
2. Vorsichtsmaßnahmen
Unabhängiger Behandlungsraum: Befinden sich mehrere Behandlungsgeräte, Stühle oder Liegen im selben Raum, müssen diese durch Verdunkelungsvorhänge voneinander getrennt werden.
Strenge Augenschutzmaßnahmen: Bediener, Patienten und Pflegepersonal müssen beim Betreten des Rot-, Blau- und Gelblichttherapieraums eine geeignete Schutzbrille tragen. Patienten müssen während der Behandlung strenge Maßnahmen zum Schutz ihrer Augen vor dem Licht ergreifen.
Regelmäßige Wartung und Leistungsdichteprüfung der Rot-, Blau- und Gelblichttherapiegeräte sind notwendig, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der tatsächlichen Behandlungsparameter zu gewährleisten.
3. Nebenwirkungen und deren Behandlung
Die Rot-, Blau- und Gelblichttherapie mit LEDs ist eine relativ sichere Behandlungsmethode mit wenigen und leichten Nebenwirkungen; bisher wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen gemeldet.
Nebenwirkungen: Rotes Licht verursacht typischerweise ein Brennen und intensive Lichtintensität im Behandlungsbereich; blaues und gelbes Licht können Beschwerden wie trockene Haut, Juckreiz und leichte Rötungen hervorrufen. Blaues Licht kann sogar zu Hautablösung und Pigmentierung im Behandlungsbereich führen.
Behandlungsmaßnahmen: Bei Brennen kann die Position der Lichtquelle entsprechend angepasst werden, um die Beschwerden zu lindern, oder es kann eine intermittierende Lichttherapie angewendet werden; bei trockener Haut, Juckreiz und Schuppenbildung kann eine Feuchtigkeitscreme zur symptomatischen Behandlung äußerlich aufgetragen werden; die Hautpigmentierung ist im Allgemeinen mild und bessert sich nach Beendigung der Behandlung spontan.
Hochwertiges LED/PDT-Phototherapiegerät
Rot-, Blau- und Gelblicht-Phototherapiegeräte finden breite Anwendung in der Hautverjüngung und erzielen positive Verbesserungen bei den meisten Hautproblemen. Unterschiedliche Lichtfarben werden für verschiedene kosmetische Zwecke eingesetzt und können einzeln oder in Kombination verwendet werden.
Wenn Sie ein hochwertiges, mehrfarbiges (bis zu 7 Farben) LED/PDT-Phototherapiegerät benötigen, wenden Sie sich bitte an Liton Laser. Weitere Informationen finden Sie auf der Website. LED-Licht-PDT-Photonentherapiegerät
Häufig gestellte Fragen
Frage 1: Wie viele Lichtfarben kann ein LED-Lichttherapiegerät maximal haben?
Liton Laser bietet LED-Lichttherapiegeräte mit bis zu 7 Farben an, darunter Rot, Blau, Gelb, Grün, Lila, Rosa und Nahinfrarot.
Frage 2: Ist die LED-Phototherapie mit PDT-Geräten sicher?
LED-Lichttherapiegeräte sind nicht-invasive Behandlungsmethoden, die mit einer Kaltlichtquelle arbeiten und keine Laser sind. Sie gelten als sehr sichere Geräte für kosmetische Behandlungen.
Frage 3: Wie kann ich ein LED-Lichttherapiegerät oder ein PDT-Phototherapiegerät kaufen?
Wenn Sie ein hochwertiges LED/PDT-Phototherapiegerät benötigen, sollten Sie sich an Liton Laser wenden. Wir sind ein professioneller Hersteller von ästhetischen und medizinischen Geräten und bieten Phototherapiegeräte in medizinischer Qualität an.
Fazit
Das 3-Farben-LED-Phototherapiegerät (rot, blau, gelb) verfügt über ausreichende klinische Anwendungsdaten. Unterschiedliche Lichtfarben haben unterschiedliche Indikationen, und es können auch verschiedene Lichtkombinationen zur Behandlung eingesetzt werden.
Die Ergebnisse der Phototherapie hängen maßgeblich von der Leistungsintensität (Lichtintensität) des Geräts ab. Für optimale Behandlungsergebnisse wählen Sie daher bitte ein PDT-Gerät mit einer Hochleistungslampe.








